Lexikon

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Nicht so ohne Weiteres lassen sich die vielen Begriffe rund um das Internet auseinanderhalten. Dies liegt auch daran, dass viele Begriffe oft - falsch aber leider üblich - mehrfach belegt sind.
Eine kleine Orientierungshilfe sollen die folgenden Definitionen bieten.

Active X Eine von Microsoft entwickelte und favorisierte Programmiertechnologie, die als Konkurrent zu Java angesehen wird.
API Application Programming Interface, die Klassen, die dem Programmierer zur Entwicklung zur Verfügung gestellt werden.
Applet Ein Applet ist ein Java-Programm, das von einer HTML-Seite aus gestartet wird. Es wird über das Netz auf den Rechner geladen und dort ausgeführt. Im Gegensatz zur Applikation ist ein Applet nicht selbstständig lauffähig. Es kann nur vom Browser oder einem Applet-Viewer aufgerufen werden.
Applikation Ein Java-Programm, das unabhängig von einer HTML-Seite, einem Web-Browser und einem Betriebssystem läuft. Die Java-Applikation ist überall dort lauffähig, wo ein Java-Interpreter zur Verfügung steht, z.B. unter Windows 98/ME, Windows 2000/NT, OS/2, MacOS, Linux usw.
siehe auch Applet
Anm.: Die Unterstützung von Java durch Microsoft ist im Moment (Anfang 2003) Gegenstand heftiger Diskussionen. Zur Zeit enthält WindowsXP standardmässig keine Java-Unterstützung.
Browser
 
Ein www-Client, also ein Programm, mit dessen Hilfe man gezielt Daten aus dem Internet anfordern und betrachten kann.
Cache, Caching Die Bezeichnung Cache steht für das Zwischenspeichern von Daten für einen optimierten und schnelleren Zugriff. Es gibt unterschiedliche Cache-Algorithmen, die ja nach Anwendungsgebiet zum Einsatz kommen. Ein Cache kann rein softwaretechnisch, als auch mit zusätzlicher Hardware realisiert werden. Bei der zusätzlichen Hardware es sich für gewöhnlich um sehr schnelle Speicherbausteine mit flüchtigem Speicher.
Casting Casting bedeutet die explizite Umwandlung der Datentypen zur Laufzeit
Channel Bezeichnung für eine oder mehrere Web-Seiten die abonniert werden können und die automatisch dem Abonnenten zugestellt werden. Der Anwender kann sich die Seiten dann offline ansehen.
siehe auch Push-Technologie
Client Programme, die Daten von Servern anfordern. Ein www-Browser (z.B. Internet-Explorer, Opera) ist z.B. ein Client.
Compiler Ein Programm, dass einen Programmiercode (Sourcecode) in eine Form übersetzt, die vom Prozessor bzw. von dem Betriebssystem direkt ausgeführt wird.
Debugger Ein Programm, mit dem man ein anderes Programm Schritt für Schritt abarbeiten kann, um einen Fehler zu finden.
DNS Domain Name Service. Die DNS-Serverdienste verwalten im Internet Listen, in denen zu jeder DNS-Adresse die zugehörige IP-Nummer steht. Warum ? Ein Mensch kann sich i.a. die DNS-Adresse (z.B. www.burhorst.net) leichter merken als die IP-"Telefonnummer" dieser Adresse im Internet (wie z.B. 194.173.22.35) Ausserdem sind die rechnerlesbaren IP-Nummern sehr knapp geworden, so dass sich mehrere Clients eine IP-Nummer teilen müssen.
Eventhandler Führt eine bestimmte Funktion aus, wenn das entsprechende Ereignis eintritt.
Frame Eine Erweiterung zu HTML, die mittlerweile in den HTML-Standard eingeflossen ist. Es handelt sich dabei um einzelne Fenster innerhalb einer Web-Seite, die voneinander unabhängig sind.
Frames wurden von Netscape im Navigator 2 eingeführt.
Freeware Ein Programm, das kostenlos zur Verfügung gestellt wird.
gif Graphics Interchange Format. Ein Grafikformat, das im Internet sehr verbreitet ist, da es Transparenz und Animationen unterstützt. Es kann von den verschiedensten Betriebssystemen gelesen werden. Für Photos ist es i.a. nicht geeignet, da nur maximal 256 Farben dargestellt werden.
siehe auch jpg
HTML Hypertext Markup Language. Eine Markup Language ist eine Auszeichnungssprache. Sie hat die Aufgabe, die logischen Elemente eines Dokuments zu beschreiben. HTML enthält daher Befehle zum Markieren der typischen Elemente eines Dokuments wie z.B. Überschriften, Listen, Textabsätze, Tabellen oder Grafikreferenzen.
Eine der wichtigsten Eigenschaften von HTML ist die Möglichkeit, Verweise zu definieren. Diese "Hyperlinks" können zu anderen Stellen im eigenen Projekt, aber auch zu anderen Stellen im Internet führen.
HTML ist ein Klartextformat, d.h. dass man zum Erstellen von HTML Dateien keine spezielle Software benötigt und das die Dateien auch von anderen Programmen (z.B. CGI) leicht generiert werden können.
HTML-Dateien funktionieren nicht nur im Web, sondern mit jedem www-Browser auf allen Rechner-Plattformen.
HTTP Hypertext Transfer Protocol. Ein Protokoll zur Übertragung von Informationen über ein Netzwerk.
Das HTTP läuft oberhalb von TCP/IP ab und regelt die Kommunikation zwischen Clients und Servern.
Image Map Ein Bild, das mehrere anklickbare, verlinkte Bereiche umfasst. Beim Klick auf die entsprechende Stelle wird vom web-browser eine bestimmte web-seite aufgerufen.
Internet Ein Internet entsteht bereits dann, wenn zwei oder mehr lokale Netze (s. Intranet) miteinander verbunden werden. Da mittlerweile fast alle Rechnernetze miteinander verbunden sind oder verbunden werden können, spricht man allgemein von dem Internet.
Interpreter Ein Interpreter - engl. für Übersetzer - bringt eine Folge von Kommandos auf einem Rechner zur Ausführung. Dazu übersetzt er die Kommandos in die Maschinensprache des Rechners, der diese dann direkt ausführt.
Intranet Ein lokales Netzwerk, das - z.B. in einer Firma - mehrere Rechner miteinander oder mit einem Server verbindet.
Java Eine Programmiersprache, die von SUN Microsystems entwickelt wurde und für Bewegung auf web-Seiten in Form von Java-Applets sorgt. Als Java-Applikationen sind diese Programme überall dort lauffähig, wo ein Java-Interpreter zur Verfügung steht.
JavaScript Eine Script-Sprache, die mit dem Netscape Navigator 2 erschienen ist und im Internet sehr populär geworden ist. Der Programmiercode wird direkt in den HTML-Code geschrieben und ist einfacher als Java.
jpg Die Dateiendung für Bilder, die im JPEG-Format gespeichert sind. Wurde entwickelt von der Joint Photographic Expert Group. Ein im Internet für Photos weit verbreitetes Graphik-Format. Jpg arbeitet mit bis zu 16,7 Millionen Farben und erlaubt eine starke Kompression der Bild-Dateien. Da jpg aufgrund des Kompressionsverfahrens Probleme mit der korrekten Darstellung starker Farbkontraste hat, sollte für Graphiken und auch für Bilder mit weniger als 150x150 Pixeln das gif-Format vorgezogen werden.
phishing Phishing bezeichnet das "Abfischen" vertraulicher Daten, wie zum Beispiel Bankzugangsdaten, Kreditkartennummern oder ähnliches. In der Regel kommen dazu E-Mails zum Einsatz, die scheinbar von seriösen Firmen stammen. Unter einem Vorwand soll der Benachrichtigte unbedingt eine bestimmte Web-Adresse ansteuern und dort vertrauliche Daten eingeben. Die Anti Phishing Working Group, die sich dem Kampf gegen das Phishing verschrieben hat, verzeichnet einen permanenten Anstieg von Phishing-Attacken.

Plug-In Ein kleines Programm, das z.B. im web-browser benötigt wird, um bestimmte Dateien anzeigen zu können.
Provider engl. für Versorger. Der Provider ist Ihre Schnittstelle zum Internet und versorgt Sie mit allem dafür Nötigen, wie z.B. webspace für Ihre site, Bandbreite damit Sie schnell surfen können, einer IP-Adresse usw.
Sie selbst bekommen davon - wenn es denn ein guter Provider ist - nicht viel mit, ausser der Einwahlnummer für Ihr modem/Ihre ISDN-Karte und einer monatlichen Rechnung.
Push Eine Technologie, die mit dem Netscape Communicator 4 und dem Internet Explorer 4 eingeführt wurde. Push bedeutet, dass dem Anwender Daten überspielt werden. Hierbei handelt es sich um Web-Seiten, die der Anwender abonniert hat. Diese werden zu festgesetzten Zeiten überspielt und der Anwender kann sie dann zu einem beliebigen Zeitpunkt offline betrachten.
siehe auch Channel
Server Programme, die darauf warten, dass eine Anfrage eintrifft, die ihren Dienst betrifft. Meistens werden auch die Rechner, auf denen diese Programme installiert sind, als Server bezeichnet.
Die Daten werden von Clients angefordert.
SHTTP Ein Protokoll mit einer erhöhten Sicherheitsstufe, die es nicht mehr erlaubt, dass Daten unverschlüsselt durch das Netz wandern.
SQL Structured Query Language, eine standardisierte (ist ja immer gut!) Datenbankabfragesprache.
tag Ein HTML-Befehl, z.B. <H1> oder </BODY>
TCP/IP Unter dieser Bezeichnung werden mehrere Protokolle zusammengefasst, die den Transport von Informationen über ein Netzwerk regeln. TCP bedeutet Transmission Control Protocol, IP steht für Internet Protocol.
Wenn Sie eine mail verschicken oder eine HTML-Datei im www aufrufen (=surfen !) werden die Daten im Netz in kleine Pakete zerstückelt. Jedes Paket wird mit einer Adresse und einer Nummer versehen.
Die Adressierung läuft über das IP. Dazu gibt es ein Adressierungsschema, die sogenannten IP-Adressen. Jeder Rechner, der am Internet teilnimmt, ist mit einer IP-Adresse angemeldet. Die IP-Adresse bekommen Sie von Ihrem Provider.
Dass die Datenpakete auch wirklich beim Empfänger ankommen - und auch noch vollzählig und in der richtigen Reihenfolge - dafür sorgt das TCP. TCP verwendet Sequenznummern für die einzelnen Pakete einer Sendung. Erst wenn alle Pakete vollständig beim Empfänger eingetroffen sind, gilt die Übertragung der Daten als abgeschlossen.
Thread Ein Ablauf innerhalb eines Programms, der unabhängig vom Rest des Programms abgearbeitet werden kann. Existieren mehrere Threads in einem Programm, so können diese für den Benutzer scheinbar parallel ausgeführt werden.
URL Uniform Resource Locator. Eine Adressenangabe für eine bestimmte Resource im Internet, beispielsweise eine website im www. Der URL enthält immer den angerufenen Dienst (z.B. HTTP oder FTP) und die DNS-Rechneradresse. Der URL dieser site lautet z.B. http://www.burhorst.net
VBScript Eine Script-Sprache, ähnlich Java-Script, die sich jedoch stark an Visual Basic orientiert.
XML Eine von Microsoft favorisierte Erweiterung von HTML. Über XML werden z.B. Microsoft-Channels programmiert.