Von Viren und Würmern

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aktuell:

Per e-mail verbreitet sich ein neuer Schädling, der sich im Betreff als "Windows XP Service Pack 1 (Express) -- Critical Update" tarnt. In der englischen Nachricht heißt es, dass auf dem Rechner nur eine Beta Version des Service Packs installiert sei, die der Empfänger entfernen solle. Dafür müsse er lediglich die als Attachement angehängte Datei "winxp_sp1.exe" ausführen und einen Neustart machen. Auf dem Rechner befindliche Antiviren-Software solle er während der Installation deaktivieren.

Grundsätzlich gilt:
Microsoft verschickt keine derartigen e-mails. Diese und ähnliche Update-Aufforderungen sind daher in jedem Fall gefälscht.

Ignorieren und löschen Sie diese mail bitte. Wenn Sie einen funktionierenden Virenschutz installiert haben, wird der betreffende mail-Anhang automatisch entfernt. Wenn Sie den Anhang erhalten, überprüfen Sie bitte sofort Ihren Virenschutz bzw. Ihre Virendefinitionen.

Vorsicht bei Tauschbörsen:

Bruce Hughes, Virus-Forscher beim Sicherheitsdienst Trusecure, hat binnen eines Monats 4778 Programmdateien aus dem Peer-to-Peer-Netz "Kazaa" gesogen. Hughes suchte nach Schlüsselwörtern wie "Britney Spears", "Microsoft XP", "nude" oder "porn" und untersuchte die ausführbaren Programme zu diesen Begriffen. Nicht weniger als 45 Prozent dieser Files waren mit Würmern und Viren verseucht.

Unter den Schädlingen fand er Programme, die ganze Festplatteninhalte mit einem Virus infizieren können, Passwörter etwa für den AOL Instant Messenger stehlen oder die befallene Maschine mit einer Hintertür versehen, damit sie aus der Ferne als Spamversender oder Teilnehmer an einer Distributed-Denial-of-Service-Attacke (dDoS) missbraucht werden kann. Zur Verbreitung derartiger Schadroutinen kommen laut Hughes, wie er im Magazin Wired berichtet, drei Mechanismen in Betracht: Neben böswilligen Programmierern, die ihre Sharing-Angebote wissentlich mit Viren infizieren, und Würmern, die nach dem Herunterladen gleich das ganze lokale Sharing-Verzeichnis befallen, gebe es auch Würmer, die das ganze Peer-to-Peer-Netzwerk gezielt nach Download-Verzeichnissen durchsuchen und sich von selbst dort zu installieren versuchen.

Keine Gefahr geht offenbar von Musik- oder Videodateien aus. Trickreiche Lösungen, Netzteilnehmern ausführbare Programme auch unter solchen Dateinamen wie .WAV oder .MPG unterzuschieben und die Opfer dann mit irreführenden Begleitinformationen zu deren manueller Ausführung zu bewegen, scheinen im Netz noch keine Verbreitung gefunden zu haben. Insgesamt sei die Zahl der verschiedenen Viren, vor denen besonders Kazaa-Nutzer auf der Hut sein müssen, seit Januar 2003 von deren neun auf satte 21 angewachsen. Die Situation bei anderen Tauschbörsen wie eDonkey hat Hughes nicht untersucht.

Viren und kein Ende

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