Hintergrund
Das W3C (World Wide Web Consortium) wurde im Oktober 1994 von Tim Berners-Lee - dem Erfinder des www - gegründet.
Die Aufgabe des W3C besteht darin, das volle Potential des World Wide Web auszuschöpfen, indem einheitliche Standards und Protokolle geschaffen werden, die die Entwicklung und die Zugänglichkeit des www fördern und sicherstellen.
Mittlerweile gehören zum W3C-Team weltweit mehr als 60 Forscher und Ingenieure. Es bestehen drei Stützpunkte in Amerika (MIT/LCS), Europa (ERCIM) und Japan (Keio University).
Langfristige Ziele des W3C
- Ein universeller Zugang zum web unabhängig von Kultur, Sprache, Bildung, Fähigkeiten, technischer Ausrüstung und physischer Einschränkungen der Benutzer aller Kontinente.
- Entwicklung einer Software-Umgebung, die jedem Benutzer die bestmögliche Nutzung aller Möglichkeiten garantiert.
- Kontinuierliche Weiterentwicklung des webs zu einem vertrauenswürdigen Medium unter besonderer Beachtung rechtlicher, wirtschaftlicher und sozialer Aspekte.
Grundlegende Prinzipien der W3C-Entwicklungen
Das World Wide Web ist eine Anwendung, die auf der Nutzung des Internet beruht und soll als solche auch die grundlegenden Prinzipien des Internet verkörpern:
- Kompatibilität: Die Normen für Web-Sprachen und -Protokolle sollen zueinander kompatibel sein und die Zusammenarbeit mit jeder Art von Hard- und Software garantieren.
- Weiterentwicklung: Das Web muss sich an zukünftige Entwicklungen anpassen lassen. Entwurfs-Prinzipien wie Einfachheit, modularer Aufbau und Erweiterbarkeit erhöhen die Chancen, dass das Web auch mit zukünftigen Technologien zusammenarbeiten kann.
- Dezentralisierung: Es zu ermöglichen, dass das Web dynamisch mit unserer Welt mitwächst und gleichzeitig Fehlern und Zusammenbrüchen widersteht, ist zweifellos die schwierigste Aufgabe, die es zu bewältigen gilt. Dies kann nur funktionieren, indem man auf zentrale Verzeichnisse (so weit wie möglich) verzichtet.
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